Hunde sind seit meiner Geburt ein selbstverständlicher Teil meines Lebens. Mit ihnen zu leben, sie durch den Alltag zu begleiten und ihnen Sicherheit zu geben, ist für mich keine besondere Aufgabe – es ist eine Haltung, die einfach zu mir gehört. Hunde sind meine täglichen Begleiter und oft auch meine größten Lehrmeister. Sie leben im Moment und zeigen uns oft auch, wie einfach das Leben sein könnte, wenn wir uns auf sie einlassen.
Für mich basiert ein gutes Zusammenleben zwischen Mensch und Hund auf Vertrauen, Klarheit und Orientierung. Die Verantwortung für all das liegt immer bei mir: Ich entscheide über Lebensumstände, Umwelt, Kontakte und Freiheiten, schätze Gefahren ein und treffe vorausschauende Entscheidungen, damit es meinen Hunden körperlich und natürlich auch emotional gut geht.
Während meine Hunde im Hier und Jetzt leben, übernehme ich die Weitsicht.
Sichere Führung und Übernahme von Verantwortung sind für mich die Grundlage jeder funktionierenden Mensch-Hund-Gemeinschaft.
Damit das Zusammenleben gelingt, braucht es einen verlässlichen Rahmen aus Regeln, Strukturen und klarer Kommunikation. Dazu gehört für mich auch, konsequent Grenzen zu setzen und unerwünschtes Verhalten zu korrigieren – oder, wie ich es lieber nenne, zu reglementieren.
Das klingt vielleicht streng, ist aber weder hart noch unfair – es ist einfach normal und notwendig, damit Hunde sich sicher und verstanden fühlen.
Gleichzeitig sollen meine Hunde die größtmögliche Freiheit erleben dürfen.
Freiheit bedeutet für mich, dass sie ihr natürliches Verhalten weitgehend ausleben können, ohne dass ich ihre Sicherheit aus den Augen verliere.
Denn frei sein heißt nicht grenzenlos sein, sondern innerhalb eines sicheren Rahmens eigenständigen Bedürfnissen nachgehen zu dürfen: Freilauf, Schnüffeln, Toben, Bewegung und ausgewählte soziale Kontakte gehören für mich genauso dazu wie Orientierung, Verlässlichkeit und Vertrauen.
Bei all dieser Freiheit erwarte ich jedoch immer, dass meine Hunde jederzeit ansprechbar sind. Sie müssen nicht sofort kommen, wenn ich ihren Namen rufe – aber ein Blick, ein Ohr, ein kurzes Innehalten zeigt mir: Ich bin bei dir. Jedes noch so kleine Signal gibt mir die Sicherheit, die ich brauche, um meiner Verantwortung gerecht zu werden, besonders in Situationen, in denen Gefahr droht.
Es käme mir niemals in den Sinn, meine Hunde von der Leine zu lassen, wenn ich nicht sicher sein könnte, dass sie zuverlässig abrufbar sind – und das auch dann, wenn gerade etwas Spannenderes ihre Aufmerksamkeit auf sich zieht. Hunde leben im Moment. Sie überlegen nicht, was passieren könnte, wenn sie einem Reh hinterherjagen oder eine Straße überqueren. Die Einschätzung von Risiken und das rechtzeitige Eingreifen liegen bei mir.
Ich habe meine Hunde bewusst in mein Leben geholt – sie haben sich mich nicht ausgesucht. Deshalb übernehme ich die Verantwortung für sie, aus Überzeugung und aus Respekt vor ihrem Wesen.
All diese Erfahrungen, Werte und Überzeugungen haben mich schließlich noch im etwas fortgeschrittenen Alter zu dem Wunsch geführt, Hundetrainerin werden zu wollen. Nicht, um Hunde zu konditionieren, ihnen Sitz, Platz, Fuß etc. beibringen zu wollen, sondern um Mensch-Hund-Teams auf ihren Weg zu einem verantwortungs- und respektvollem Miteinander unterstützen zu dürfen.
Nach längerer Suche nach einer für mich passenden Ausbildungsmöglichkeit und einigen kostspieligen Umwegen bin ich schließlich bei Linda und Mario Jessat fündig geworden.
Mir war wichtig, eine Ausbildung zu finden, bei der Theorie und Praxis wirklich zusammenpassen – und bei den Ausbildern zu sehen, dass das, was sie lehren, im echten Alltag mit Hunden tatsächlich funktioniert.
Besonders überzeugt haben mich dann schlussendlich nicht nur die zahlreichen Videos von Linda und Mario, sondern ein Besuch der Intensivtage die bei ihnen zuhause stattfinden. Dort durfte ich hautnah miterleben, wie konsequente Führung, klare Regeln und gleichzeitig größtmögliche Freiheit harmonisch miteinander verbunden werden. Jeder ihrer – wirklich vielen – Hunde ist einzeln abrufbar und präsent, darf sich aber gleichzeitig innerhalb eines sicheren Rahmens frei entfalten und seine natürlichen Bedürfnisse ausleben.
Was mich besonders angesprochen hat: Bei ihnen wird Hundetraining nicht zur Raketenwissenschaft. Sie sind authentisch, nahbar und leben ihre Philosophie – keine komplizierten Theorien, sondern gelebtes Miteinander. Genau diese Kombination aus Orientierung, Verantwortung und echter Freiheit entspricht auch meiner eigenen Haltung zum Zusammenleben mit Hunden – und hat mich darin bestärkt, meine Ausbildung bei ihnen zu absolvieren.
Ergänzend zur Ausbildung als Hundetrainerin habe ich durch meine eigene "Hundegeschichte" sowie durch jahrlange Erfahrungen im Hundesport und in der Rettungshundeausbildung schon viel praktische Erfahrung sammeln können.
Herzliche Grüße
Gabi Pamp
Herzliche Grüße
Gabi Pamp
G. Pamp
Ich stecke zwar noch mitten in der Ausbildung – darf also noch kein Geld fürs Training nehmen…
…aber Tipps gebe ich trotzdem gern 😄
Egal ob Leinen-Chaos, selektives Hören („Hä? Rückruf? Noch nie gehört!“) oder kleine Alltagsdramen – sprechen Sie mich einfach an.
Wenn’s geholfen hat:
Ich nehme Lob, Dankbarkeit… und auch kleine Spenden 😇
Wenn nicht:
War ganz klar der Hund schuld.😄
Viel Spaß bei Ihrem Aufenthalt & bleiben Sie entspannt – Ihr Hund tut’s wahrscheinlich auch 🐾
G. Pamp
G. Pamp

Mein erster eigener Hund
Reaf vom Heidknapp , Ausbildung im Gebrauchshundesport bis SH III

Familienhund Cito, großer Schweizer Sennenhund



Poncho, Border Collie-Retriever-Mix, Ausbildung als Flächensuchhund
Schröder, Australian Shepherd, Ausbildung als Flächensuchhund

Veith, Sheltie, Ausbildung als Flächensuchhung

Atze, Amerikanischer Collie, Eignungstest Rettungshund

Konrad, Amerikanischer Collie, 8 Jahre alt, den Schalk im Nacken